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Die wichtigsten Angelknoten: Clinch, Palomar und Grinner

Ein guter Angelknoten entscheidet darüber, ob der Fisch des Lebens an Land kommt oder die Schnur reißt. Dieser Ratgeber stellt die drei wichtigsten Angelknoten vor und erklärt jeden Schritt in Worten – ideal zum Nachknüpfen.

Warum der richtige Knoten so wichtig ist

Der Knoten ist immer die schwächste Stelle in der Verbindung zwischen Schnur und Haken, Wirbel oder Köder. Ein schlecht gebundener Knoten kann die Tragkraft der Schnur um die Hälfte oder mehr reduzieren. Beim Drill eines kräftigen Fisches gibt dann die Verbindung nach.

Wichtig ist außerdem, den Knoten vor dem Festziehen anzufeuchten. Durch die Reibung beim Zuziehen entsteht sonst Hitze, die die Schnur schwächt. Ein kurzes Befeuchten mit Speichel oder Wasser sorgt für einen sauberen, festen Sitz.

Der Clinch-Knoten – der Klassiker

Der Clinch-Knoten (auch verbesserter Clinch-Knoten) ist der wohl bekannteste Angelknoten und eignet sich, um Haken, Wirbel oder Köder mit Öse anzubinden. So geht es:

Der Clinch-Knoten ist schnell gebunden und sehr zuverlässig bei dünnen bis mittleren Schnüren.

Der Palomar-Knoten – einfach und stark

Der Palomar-Knoten gilt als einer der stärksten und zugleich einfachsten Knoten. Er eignet sich hervorragend für geflochtene Schnüre. So bindest du ihn:

Weil hier mit doppelter Schnur gearbeitet wird, behält der Palomar-Knoten einen Großteil der ursprünglichen Tragkraft.

Der Grinner-Knoten – der Allrounder

Der Grinner-Knoten (auch Uni-Knoten) ist ein vielseitiger Knoten, der sich für nahezu alle Schnurarten und Verbindungen eignet. So funktioniert er:

Der Grinner ist besonders beliebt, weil er gut hält und sich auch zum Verbinden zweier Schnüre (als doppelter Grinner) nutzen lässt.

Tipps für stabile Knoten

Übe jeden Knoten ein paar Mal in Ruhe, bevor du ihn am Wasser brauchst. Mit etwas Routine bindest du selbst feine Schnüre schnell und sicher. Kürze überstehende Enden nicht zu knapp, damit sich der Knoten nicht löst.

Wer die Abläufe rund um Montage und Ausrüstung verinnerlichen will, findet im kostenlosen LeLi Angelspiel eine entspannte Möglichkeit, das Zusammenspiel der Komponenten zu üben.

Häufige Fragen

Welcher Angelknoten ist der stärkste?
Der Palomar-Knoten gilt als einer der stärksten Knoten, weil mit doppelter Schnur gearbeitet wird. Er behält einen Großteil der ursprünglichen Tragkraft und ist dazu einfach zu binden.
Warum muss man Angelknoten anfeuchten?
Beim Zuziehen entsteht durch Reibung Hitze, die die Schnur schwächt. Anfeuchten mit Speichel oder Wasser verringert die Reibung und sorgt für einen festen, belastbaren Knoten.
Welcher Knoten eignet sich für geflochtene Schnur?
Der Palomar-Knoten ist für geflochtene Schnüre besonders empfehlenswert. Auch der Grinner-Knoten hält bei geflochtener Schnur gut.
Wie viele Wicklungen braucht der Clinch-Knoten?
Für eine sichere Verbindung sind fünf bis sieben Wicklungen um die Hauptschnur empfehlenswert. Bei dünneren Schnüren eher mehr, bei dicken Schnüren eher weniger.
Welchen Knoten sollte ein Anfänger zuerst lernen?
Der Palomar-Knoten ist ideal für den Start, weil er einfach zu binden und sehr stabil ist. Auch der Clinch-Knoten gehört zum Grundwissen jedes Anglers.

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